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Auf speziellen Radstraßen in der Nachbarschaft der Platja de Palma;
gemütliche Radtouren nach Llucmajor, Cala Pi und Sa Ràpita.

Region:
Das Gebiet südwestlich einer gedachten Linie
Palma - Llucmajor - Campos bis zur Südküste.

Ziele:
Llucmajor, Ca'n Busso ("Glashütte"), Capocorp Vell, Cala Pi, s’Estanyol, Sa Ràpita.

Strecken:
50 bis 125 Kilometer, vielfach ausgewiesene Radstraßen, als "ruta cicloturística" gekennzeichnet, etwa drei bis fünf Meter breit, überwiegend in gutem Zustand, mit sehr wenig Autoverkehr.

Charakteristik:
Weitgehend flach, höchster Punkt: 150 Meter über NN,
Touren mit 250, bei längeren Strecken 400 Höhenmetern.

Intentionen:
Radwandern, Genuss-/"Plausch"-Radeln, Aktivurlaub; Startregion für entferntere Ziele.

Hinweis:
Die Autobahn-Baumaßnahme zwischen s’Arenal und Llucmajor ist seit Anfang 2006 abgeschlossen. Die Beeinträchtigungen in diesem Bereich existieren nicht mehr. Verkehrsarme Zubringerstraßen auf beiden Seiten der neuen Autobahn (MA-19), als "via de servei" gekennzeichnet, können sehr gut mit dem Rad befahren werden.

Viele spezielle Radstraßen südlich von Llucmajor

Strand der Platja de PalmaBis zum Jahr 2000 hatten Radurlauber, die die Platja
de Palma (Foto) als Urlaubsziel ausgewählt haben, insbesondere für kürzere, weitgehend flache Ausfahrten keine sehr große Auswahl. Man verließ seine Urlaubsherberge in östlicher Richtung über s’Arenal, entweder auf der Straße an der Südküste der Insel (MA-6014), vorbei an dem bei Radsporttouristen bekannten und beliebten Hotel Delta in Richtung Cap Blanc oder man wählte die verkehrsreiche Hauptstraße, (seit Anfang 2006 Autobahn MA-19), nach Llucmajor.

Radstraße "ruta cicloturística" bei LlucmajorEine Alternative war der zunächst nach Norden (MA-6011), später nach Osten (MA-19A) gerichtete Weg über s’Aranjassa auf der in Stufen ansteigenden, von mir "Himmelsleiter" getauften Straße nach Llucmajor. Je nach Entscheidung für den Hinweg fuhr man dann auf der anderen Strecke wieder zurück. Bei zwei Wochen Urlaub konnte das dann schon etwas eintönig werden. Etwa seit dem Jahr 2000 gibt es hier aber eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten, die Routen zu variieren. Südlich von Llucmajor wurden einige früher nur mit Schotter belegte Feldwege zu schmalen Straßen ausgebaut (Foto) und als "ruta cicloturística" gekennzeichnet. Auf ihnen sind Autos zwar nicht verboten, Radfahrer genießen aber Vorrecht.

Sa RàpitaSo können Sie seit Anfang 2006 auf einer der oben erwähnten Zubringerstraßen parallel zur neuen Autobahn (MA-19), die als "via de servei" gekennzeichnet sind, von s’Arenal in Richtung Llucmajor fahren. Nach etwa zehn Kilometern, etwa zwei Kilometer hinter der Einfahrt zum Golfplatz Son Antem, auf Höhe der Autobahnausfahrt Son Noguera, erreichen Sie eine Tangente (Camí d'Es Palmer), die südlich an Llucmajor vorbei verläuft und nach fünf Kilometern in eine Verbindungsstraße von Llucmajor nach s’Estanyol und Sa Ràpita (MA-6015/Foto) einmündet. Nach Überqueren dieser Verbindungsstraße führt der Camí d'Es Palmer dahinter in einem Bogen auch noch bis fast zur Südküste weiter. Von dieser Tangente gibt es außer der Verbindungsstraße und der Tangente selbst noch weitere Varianten in südlicher Richtung (Camí de sa Torre; Camí s'Aguila; Camí Vell de Cala Pi), entweder zur Küstenstraße oder zu einer auch dort angelegten Tangente. An zwei Stellen kann man in nördlicher Richtung nach Campos abbiegen (Cami des Revellar; Camí de Sa Sorda), sodass auch in diesem Bereich das Befahren stark frequentierter Hauptstraßen entfällt. 

Radgruppe an der Südküste von MallorcaDie südliche Tangente wird erreicht, wenn man die Straße von s’Arenal nach Cap Blanc an ihrem höchsten Punkt, etwa zwei Kilometer hinter der Urbanisation Sa Torre, nach links verlässt (Cami de sa Torre) und nach weiteren drei Kilometern an einer kleinen, gotisch anmutenden Kapelle wieder nach rechts abbiegt (Camí Caseta). Diese Tangente mündet nach sechs Kilometern, ab der Kirche gerechnet, alternativ - nach drei Kilometern gibt es eine Gabelung - bei den Talaiots von Capocorp Vell oder bei der "Glashütte" wieder in die Küstenstraße (MA 6014/Foto) ein.

Auf speziellen Radstraßen von der Platja de Palma nach Cala Pi und zurück

Wachturm in Cala Pi an der SüdküsteDie beiden Tangenten und die Querverbindungen mit Streckenlängen von jeweils sieben bis zehn Kilometern eignen sich auch hervorragend, um Touren zu weiter entfernten Zielen im Osten von Mallorca oder in die Inselmitte nach Gusto zu verlängern oder abzukürzen. Vor allem kann man jetzt aber zwischen den oben genannten Zielen nahezu beliebig auf immer wieder neuen Streckenführungen pendeln.

Cala Pi an der SüdküsteDie neuen Straßen und die Tangenten sind etwa drei bis fünf Meter breit und in gutem Zustand. Sie eignen sich sowohl für Genussradler und Radwanderer, als auch für ambitionierte Rennfahrer, die hier in landschaftlich wunderschöner Umgebung zwischen den für Mallorca typischen Natursteinmauern je nach Bedarf ihre Grundlagenausdauer oder ihre Tempofestigkeit trainieren können. Die Natursteinmauern sehen übrigens nicht nur pittoresk aus, sondern sie haben vorwiegend den Zweck, Wiesen und Felder vor Erosion durch Wind zu schützen,

Cala Pi an der SüdküsteAuch das Fahren in Radsportgruppen mit möglichst geringem Abstand der Fahrer untereinander und mit fortwährendem Wechsel der Führung an der Gruppenspitze lässt sich auf diesen Sträßchen trefflich üben. Weil es in dieser Region keine Ortschaften, sondern nur einzelne Gehöfte gibt, kann der Autoverkehr vernachlässigt werden; gelegentlich muss auch mal mit einem Traktor gerechnet werden.

Auf speziellen Radstraßen von der Platja de Palma nach Sa Ràpita und zurück

Marktplatz in LlucmajorDie von mir ausgearbeiteten Streckenprofile zu den oben genannten Zielen weisen Entfernungen zwischen 50 und 125 Kilometern aus, wobei auch bei der längsten Tour nicht mehr als 400 Höhenmeter zu überwinden sind. Sie ergeben sich im Wesentlichen daraus, dass die Meereshöhe von Llucmajor (Foto) mit 150 Metern zweimal erklommen werden muss. Auf den kürzeren Touren kommen nicht mehr als 200 Höhenmeter zusammen.

"Talaiot" bei Capocorp VellDie erwähnten Talaiots (Foto) sind übrigens über 3000 Jahre alte Rundbauten aus vorgeschichtlicher Zeit aus riesigen Steinquadern, von denen man weder genau weiß, ob es Trutzburgen, Wohnhäuser oder Grab- oder Kultstätten waren, noch wie die Menschen sie errichtet haben. Die "Glashütte" ist aber wohl eine Wortschöpfung von Radtouristen, die die beliebte, kleine Gaststätte am Wege wegen ihrer Glasveranda so getauft haben.

Radlertreff Ca'n Busso ("Glashütte") an der SüdküsteZur Einkehr unterwegs sind in Cala Pi, Llucmajor, s’Estanyol, Sa Ràpita und bei der "Glashütte" (Foto) Möglichkeiten sowohl in urigen Bodegas als auch auf sonnigen Terrassen reichlich gegeben.

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